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CaRD Workspace für Azure Recherche direkt auf dem Storage Account

Das Altarchiv abschalten — ohne die Auskunft zu verlieren

Millionen Dokumente in einem Azure Storage Account sind kein Archiv, solange niemand sie durchsuchen kann. Der CaRD Workspace für Azure setzt eine Recherche-Oberfläche direkt auf den Speicher — ohne Connector, ohne SAP S/4HANA®, ohne dass am Bestand etwas verändert wird. Damit können Sie das teure Altsystem abschalten und trotzdem jederzeit Auskunft geben.

Azure Blob Storage Nur-Lesen erzwungen Facetten & Suche Audit-Export Ohne Connector nutzbar
0
Schreibzugriffe auf Ihren Bestand
0
Connector oder SAP nötig
SHA-256
Prüfsumme je Dokument im Audit-Export
5
Betriebsarten: IIS, Azure, Linux, Cloud Foundry
Warum das zählt

Der teuerste Server ist der, den man nur wegen der Auskunft betreibt

Viele Häuser zahlen Jahr für Jahr Wartung, Lizenzen und Betrieb für ein Archivsystem, in das längst nichts Neues mehr hineinläuft. Es steht nur noch da, damit man im Prüfungsfall etwas herausholen kann. Genau diese eine Aufgabe kostet am meisten.

Ein Altsystem im Bereitschaftsdienst

Wartungsvertrag, Serverbetrieb, Betriebssystem-Aktualisierungen, Fachwissen im Haus halten — für ein System, das im Monat vielleicht dreimal benutzt wird.

Der Bestand liegt schon in Azure

Migriert ist schnell — nur ist der Speicher selbst keine Recherche. Ohne Oberfläche bleibt der Bestand eine große, stumme Menge Dateien.

Die Prüfung fragt nach Belegen, nicht nach Systemen

Verlangt wird eine nachvollziehbare Auswahl mit Nachweis — nicht der Beweis, dass das alte Programm noch startet. Genau das liefert der Export mit Manifest.

Funktionsumfang

Recherche, die den Bestand nicht anfasst

Nur-Lesen — erzwungen, nicht eingestellt

Hochladen, Ändern und Löschen gibt es im Produkt schlicht nicht, und der Betriebszugang wird als reiner Lesezugang eingerichtet. Ein Archivbestand, an den niemand herankann, ist die halbe Miete jeder Aufbewahrungsdiskussion.

Suchfelder aus Ihrem Bestand

Das Produkt bringt kein Schema mit: Es liest die vorhandenen Metadaten und bietet daraus Facetten an. Was Ihr Vorsystem hinterlassen hat, wird durchsuchbar — auch wenn es ein fremdes Archiv war.

Volltext, wo er sich lohnt

Text kommt zuerst aus dem Dokument selbst; die aufwendige Texterkennung läuft nur über die Seiten, bei denen sonst nichts zu holen wäre. Und ohne Volltext funktioniert der Rest vollständig weiter.

Audit-Export mit Nachweis

Alle Treffer als ZIP mit erhaltener Struktur, dazu ein Manifest mit Prüfsumme je Dokument, dem verwendeten Filter, Benutzer und Zeitpunkt. Jeder Export wird protokolliert, das Recht dazu ist ein eigenes.

Sichtbarkeit nach Rolle

Regeln auf den Metadaten entscheiden, wer welchen Ausschnitt sieht — und zwar überall: in Treffern, in der Navigation und sogar in den Feldvorschlägen. Ohne passende Rolle sieht jemand nichts, statt versehentlich alles.

Auch ohne Identitätsplattform

Anmeldung über Microsoft Entra ID — oder über eine eigene Benutzerverwaltung, wenn Sie für einen Archivzugang keine Plattform aufsetzen wollen. Die Sichtbarkeitsregeln greifen in beiden Fällen.

Archiv-Ablösung

Der Bestand muss bleiben — das System nicht

Aufbewahrungsfristen von zehn Jahren und mehr binden den Inhalt, nicht die Software. Trotzdem läuft in vielen Häusern das Altsystem einfach weiter, weil niemand weiß, wie man an den Inhalt kommt, wenn es abgeschaltet ist.

Der Workspace dreht die Reihenfolge um: Erst wird die Auskunftsfähigkeit auf dem Speicher hergestellt, dann kann das Altsystem gehen. Schemaneutral heißt dabei, dass es dem Workspace gleich ist, welches Produkt den Bestand hinterlassen hat.

  • Funktioniert über Beständen fremder Archivsysteme genauso wie über unseren
  • Kein Schreibzugriff — der migrierte Bestand bleibt unangetastet
  • Auskunft auf Knopfdruck statt „wir müssen den alten Server hochfahren"
  • Voll verträglich mit dem CaRD Connector, wenn Sie parallel neu ablegen

„Wir schalten es ab, wenn die Frist abgelaufen ist"

Dieser Satz hat schon viele Altsysteme über ihre eigene Abkündigung hinaus am Leben gehalten. Fristen laufen nicht gemeinsam ab: Solange ein einziges Dokument im Bestand noch aufbewahrungspflichtig ist, bleibt das ganze System stehen.

Die Frist gilt dem Dokument. Sobald der Inhalt an einem Ort liegt, an dem Sie ihn finden und belegbar herausgeben können, ist das Altsystem entbehrlich — Jahre früher.

FAQ

Häufige Fragen zum Workspace für Azure

Spielt die SAP-Betriebsart eine Rolle?

Nein. Der Workspace für Azure liest den Storage Account direkt und braucht dafür kein SAP-System. Die Dokumente können aus SAP S/4HANA Public Cloud, Private Cloud, RISE with SAP, S/4HANA On-Premise oder SAP ECC stammen — für die Recherche ist nur wichtig, dass sie im Storage Account liegen. Genau das macht ihn zum Werkzeug für die Ablösung eines Altarchivs.

Was ist der CaRD Workspace für Azure?

Eine Recherche-Oberfläche, die direkt auf einem Azure Storage Account arbeitet — ohne Connector, ohne SAP und ohne dass am Bestand etwas verändert wird. Sie durchsuchen, sichten und exportieren, was im Speicher liegt.

Wofür braucht man das?

Für jeden Dokumentenbestand in Azure, den heute niemand durchsuchen kann. Der häufigste Fall ist die Ablösung eines Altarchivs: Der Inhalt liegt nach der Migration im Storage Account, das alte System wird abgeschaltet — und plötzlich fehlt die Auskunftsfähigkeit. Genau die stellt der Workspace wieder her, ohne dass das Altsystem weiterlaufen muss.

Braucht man dafür den CaRD Connector?

Nein. Der Workspace für Azure arbeitet eigenständig auf dem Speicher. Er ist mit unseren Connectoren voll verträglich — wenn Ihr Bestand von dort kommt, passt alles zusammen — aber er funktioniert genauso über einem Bestand, den ein ganz anderes System hinterlassen hat.

Kann jemand über den Workspace etwas ändern oder löschen?

Nein, und das ist bewusst nicht abschaltbar: Nur-Lesen ist erzwungen. Es gibt im Produkt kein Hochladen, kein Ändern und kein Löschen; der Betriebszugang wird als reiner Lesezugang eingerichtet, und beim Start wird gewarnt, wenn er mehr Rechte hätte als nötig.

Woher weiß der Workspace, wonach man suchen kann?

Aus dem Bestand selbst. Er liest die vorhandenen Metadaten und Kennzeichen aus und bietet daraus Facetten an — er bringt kein Schema mit und verlangt keines. Was Ihr Vorsystem an Feldern hinterlassen hat, wird durchsuchbar; woher die Daten stammen, muss er dafür nicht wissen.

Gibt es eine Volltextsuche?

Ja, optional. Text wird stufenweise gewonnen: zuerst aus dem Dokument selbst, danach — nur wenn dort nichts steht — per Texterkennung. Die teure Stufe läuft also nicht über jede Seite, sondern nur über die, bei denen sie nötig ist. Wichtig: Ohne Volltext funktioniert alles Übrige vollständig — Navigation, Facetten, Metadatensuche und Export.

Wie funktioniert der Export für Prüfungen?

Sie suchen, prüfen das Ergebnis und laden alle Treffer als ZIP herunter — mit erhaltener Ordnerstruktur und einem Manifest, das je Dokument eine Prüfsumme, den verwendeten Filter, den Benutzer und den Zeitpunkt festhält. Jeder Export wird protokolliert, und das Recht dazu ist ein eigenes.

Wer darf was sehen?

Das steuern Sie über Regeln auf den Metadaten, je Rolle. Was jemand nicht sehen darf, taucht nirgends auf — nicht in Treffern, nicht in der Navigation, nicht einmal in den Feldvorschlägen der Suche. Ohne passende Rolle sieht ein Anwender nichts, statt versehentlich alles.

Brauchen wir dafür Microsoft Entra ID?

Nein. Neben der Anmeldung über Entra ID gibt es eine eigene Benutzerverwaltung — der Weg für Häuser, die für einen Archivzugang keine Identitätsplattform aufsetzen wollen. Rollen und Merkmale für die Sichtbarkeitsregeln funktionieren in beiden Fällen.

Was kostet der Workspace für Azure?

Wir kalkulieren pro Kunde — nach Bestandsgröße, Anwenderzahl und Betriebsart. Fordern Sie ein individuelles Angebot an; eine unverbindliche Live-Demo zeigen wir Ihnen vorab.

Was kostet Ihr Altarchiv im Jahr?

Nennen Sie uns Ihr heutiges Archivsystem und die Größe des Bestands — wir zeigen Ihnen in einer Online-Demo, wie derselbe Bestand im Workspace aussieht, und rechnen die Ablösung mit Ihnen durch.

Kontakt

Sprechen wir darüber

Sagen Sie uns, wo Ihre archivierten Dokumente heute liegen und wer sie erreichen können muss.

CaRD Gesellschaft für EDV-Beratung mbH, Gutenbergring 2, 69168 Wiesloch

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